Statistical Review of World Energy 2017

Der Statistical Review bietet umfassende, objektive und globale Daten über die Weltenergiemärkte.

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Mit dem Statistical Review of World Energy 2017 veröffentlicht die BP Gruppe den nunmehr 66. Jahresbericht zu Energieproduktion und -verbrauch. Der aktuelle Bericht behandelt Themenstellungen wie historische Veränderungen und ausschlaggebende Treiber der globalen Energiemärkte.

Zentrale Ergebnisse: Im Jahr 2016 lag die Zuwachsrate beim weltweiten Primärenergieverbrauch bei nur einem Prozent. Damit setzt sich ein Trend eines nur geringen weltweiten Wachstums der letzten beiden Jahre fort. Der Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,8 Prozent wurde damit deutlich unterschritten.  Insgesamt zeigt sich eine stärkere Verschiebung des Energiemixes hin zu CO2-ärmeren Energieträgern. Das Wachstum der CO2 Emissionen fiel mit 0,1 Prozent wie im vergangenen Jahr nahezu flach aus. Wichtigste Entwicklung beim Öl: Die Märkte kommen nach einer Phase der Überversorgung wieder stärker in Balance. Jedoch bleiben die Lagerbestände historisch hoch. 

Die Kernaussagen des Berichts:

  • Die globale Energienachfrage stieg 2016 um 1 Prozent – ähnliche Größenordnungen von 0,9 und 1,0 Prozent wurden schon 2015 bzw. 2014 verzeichnet, die allesamt erheblich unter dem Zehnjahresmittelwert von 1,8 Prozent lagen. 
  • Der Nachfrageanstieg entfiel fast ausschließlich auf schnell wachsende Schwellenländer. China und Indien verzeichneten hier gemeinsam einen Anteil in Höhe von nahezu 50 Prozent.
  • Die Nachfrage aus den entwickelten OECD-Ländern blieb im Wesentlichen unverändert (ein Anstieg von nur 0,2 Prozent).
  • Die globale Ölnachfrage ist stark gestiegen und hat sich um 1,6 Prozent bzw. 1,6 Millionen Barrel pro Tag erhöht. Dieser Wert liegt im zweiten Jahr in Folge über dem Zehnjahresdurchschnitt.
  • Der globale Verbrauch an Erdgas stieg 2016 um 1,5 Prozent und lag damit unter dem unter dem Zehnjahresmittelwert von 2,3 Prozent.
  • Mit einem Rückgang um 1,7 Prozent bzw. 53 Millionen Tonnen Erdöläquivalent (Mtoe) war der globale Verbrauch an Kohle im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr rückläufig. Dadurch ging der Anteil, den die Kohle an der Primärenergieförderung hält, auf 28,1 Prozent und somit den niedrigsten Stand seit 2004 zurück.
  • Auch im Jahr 2016 waren die erneuerbaren Energien der am schnellsten wachsende Energieträger. Ohne Berücksichtigung der Energieerzeugung aus Wasserkraft wuchs die Gewinnung von erneuerbarer Energie um 12 Prozent.
  • Das Wachstum der CO2 Emissionen wird auf nur 0,1 Prozent geschätzt – damit wäre 2016 das dritte Jahr in Folge, in dem die CO2-Emissionen nicht gestiegen sind bzw. rückläufig waren.