Das Pariser Klima-Abkommen und die Zukunft der fossilen Energien

19. April 2016

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Eine große Resonanz fand das 13. BP Forum in Berlin. Über 150 Interessierte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden nahmen an dem etablierten politischen Dialogformat in Berlin teil. Dies zeigte die hohe Aktualität des Themas. BP wurde auf dem Podium von Group Chief Executive Bob Dudley vertreten.

Das hochkarätig besetzte Podium komplettierten Professor Dr. Ottmar Edenhofer, Chefökonom und stellvertretender Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie e.V. (VDA) und Janusz Reiter, Vorsitzender des Zentrums für Internationale Beziehungen Warschau.

Bob Dudley mahnte vor allem ein realistisches Verständnis über die Herausforderungen und Lösungen an, die die Vereinbarung von Paris 2015 mit sich bringt. Das seien ein global steigender Energieverbrauch ‑ nach dem BP Energy Outlook rund ein Drittel bis 2035 ‑ und ein Anstieg der CO2 Emissionen um 20 Prozent. Fossile Energieträger würden derzeit noch stark dominieren und ein solches System könne man nicht über Nacht umbauen, so Dudley.
Prof. Ottmar Edenhofer nannte als große Herausforderung der weltweiten Klimapolitik die „Renaissance“ der Kohle. Viele Länder hätten Ausbaupläne, die eine Erreichung des Zwei-Grad nahezu unmöglich machten. Er nannte als wichtigste Frage, wie man zu einem über Europa hinaus, international koordinierten CO2-Preis kommen könnte.