Einbeziehendes Verhalten

Die Gesellschaft wird in ihrer Zusammensetzung immer vielfältiger und die Unternehmen müssen diese Vielfalt aufgreifen, um zukunftsfähig bleiben zu können.

Dies erfordert zunehmend neue Formen von Führung, etwa einen wertschätzenden Führungsstil, der es für alle Teammitglieder möglich macht und motiviert, sich einzubringen. Die Schaffung eines inklusiven Arbeitsumfelds beruht ganz wesentlich auf Respekt, Vertrauen, Offenheit und Ehrlichkeit, die den Teammitgliedern entgegen gebracht wird.

Aber wie kann man sicherstellen, dass man sich am Arbeitsplatz so verhält, dass jeder Kollege sich wohl, einbezogen und wertgeschätzt fühlt?

Hier einige Tipps aus der Praxis von BP-Führungskräften:
  1. Kommunikation ist der Schlüsselfaktor der Inclusion. Wenn jede Meinung und Idee mit Aufmerksamkeit und Respekt angehört wird, fühlen sich alle im Team einbezogen. Durch die Sammlung von mehreren Perspektiven kann man die besten und wirksamsten Lösungen finden.
  2. Erinnern Sie sich daran, dass die Arbeit nur einen Teil im Leben darstellt. Nehmen Sie sich die Zeit, die Kollegen richtig kennenzulernen, das heißt ihre Interessen und Talente außerhalb der Welt der Arbeit. Man entdeckt z.B. bisher unbekannte Fähigkeit, die einen wertvollen Beitrag zum Team leisten könnte.
  3. Bei einer Teamveranstaltung oder einer wichtigen Konferenz begrüßen Sie jeden Einzelnen an und erkennen Sie deren Beitrag an. Diese Anerkennung der individuellen Beiträge benötigt die richtige Vorbereitung, aber es lohnt sich.
  4. Achten Sie auf Ihre Sprache. Durch die Sprache kann man unbewusst Vorurteile über Sexualität, Religion, Hintergrund und Geschlecht äußern. Die Sprache sollte überlegt und neutral sein, in den alltäglichen Gesprächen mit Kollegen wie auch in offiziellen Mitteilungen.
  5. Machen Sie sich bewusst, dass es Menschen mit verschiedenen Kulturen und Religionen an Ihrem Arbeitsplatz gibt, das heißt Traditionen, Feiertagen und Besonderheiten, die im Alltags- und Arbeitsleben Ihrer Kollegen wichtig sind.