Klassifizierungen

Die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro begeisterten die Menschen. David Behre startete zum Beispiel in seinen Disziplinen in der Startklasse T43. Doch was steckt hinter diesen Startklassen?

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Bei den unterschiedlichsten Klassifizierungen und Einteilungen der Behinderungen den Überblick zu behalten, ist gar nicht so einfach. Doch spielen diese eine bedeutende Rolle. Die Unterschiede bei den Voraussetzungen zur Ausübung einer Sportart sind besonders individuell und vielfältig. Um gerechte Wettkämpfe zu ermöglichen wurde deshalb ein umfangreiches Klassifizierungssystem entwickelt. Insgesamt gibt es bei den diesjährigen Paralympischen Spielen 528 Entscheidungen in 23 Sportarten. In welcher Klasse ein Sportler startet, entscheiden professionell ausgebildete Klassifizierer in medizinischen und technischen Aspekten. Generell wird in sechs Wettkampfklassen unterteilt:
  • Beeinträchtigung der Sehfähigkeit
  • Intellektuelle Beeinträchtigung
  • Ataxie, Athetose und Muskelhypotonie (Mangel an Muskelstärke und Muskelspannung)
  • Kleinwuchs
  • Amputation oder Fehlbildung von Gliedmaßen
  • Beeinträchtigung der Muskelkraft oder der passiven Beweglichkeit 

Wenn Sie es genauer wissen möchten: