Statistical Review of World Energy 2016

Der Statistical Review bietet umfassende, objektive und globale Daten über die Weltenergiemärkte.

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Mit dem Statistical Review of World Energy 2016 veröffentlicht BP den nunmehr 65. Jahresbericht zu Energieproduktion und –verbrauch. Der aktuelle Bericht behandelt Themenstellungen wie historische Veränderungen und ausschlaggebende Treiber der globalen Energiemärkte.

Ein zentrales Ergebnis im Jahr 2015 lag die Zuwachsrate beim weltweiten Primärenergieverbrauch bei nur einem Prozent, das ist deutlich geringer als der Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Dies reflektiert die anhaltende Schwäche der Weltwirtschaft und ein geringeres Wachstum des Energieverbrauchs in China. Insgesamt zeigt sich eine stärkere Verschiebung des Energiemixes hin zu CO2-ärmeren Energieträgern.

Die Kernaussagen des Berichts:

  • Der weltweitee Primärenergieverbrauch wächst um nur 1 Prozent, Gründe waren geringeres globales Wirtschaftswachstum und die sinkende Energienachfrage in China
  • Öl war mit einem Marktanteil von 32,9 Prozent am weltweiten Energieverbrauch weiterhin der wichtigste globale Energieträger, erstmals seit 1999 gewann es Marktanteile hinzu.
  • Mit einem Marktanteil in Höhe von 29,2 Prozent blieb Kohle der zweitwichtigste Energieträger, war 2015 jedoch die einzige Energieart, deren Marktanteil sank.
  • Erdgas verzeichnete einen Anteil von 23,8 Prozent am Primärenergieverbrauch.
  • Der Anstieg des Energieverbrauches lag in sämtlichen Regionen (außer in Europa und Eurasien) unter dem Zehnjahresmittelwert.
  • Der Großteil des Anstieges beim Primärenergieverbrauch entfiel weiterhin auf die Schwellenländer; mit 1,6 Prozent lag die Steigerungsrate in diesen Ländern 2015 jedoch weit unterhalb des Durchschnittswertes der zurückliegenden zehn Jahre. Die Schwellenländer besitzen nun einen Anteil von 58,1 Prozent am weltweiten Energieverbrauch.
  • Der Energieverbrauch Chinas erhöhte sich 2015 um 1,5 Prozent und damit um den niedrigsten Wert in fast 20 Jahren. China war dennoch zum fünfzehnten Mal in Folge der weltweit größte Wachstumsmarkt im Energiesektor.
  • Die Preise aller fossilen Energieträger gingen im vergangenen Jahr zurück. Auf Dollarbasis verzeichnete Öl dabei den größten jährlichen Rückgang, darüber hinaus war dies der größte Rückgang seit 1986.
  • Erneuerbare Energieträger verzeichneten ein Wachstum von 15 Prozent bei der Stromerzeugung, weltweit beträgt der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung 6,7 Prozent.
  • Das Wachstum der durch Energieverbrauch erzeugten CO2-Emissionen sank auf 0,1%, die niedrigste Rate seit 1992.