Exploration und Seismik

Entdeckung neuer Öl- und Gasvorkommen

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Bei der Suche nach neuen Öl- und Gasvorkommen kann sich BP auf jahrzehntelange Erfahrungen verlassen.

Diesen guten Ruf, und die entsprechenden Explorationserfolge, verdankt BP nicht zuletzt dem effizienten Einsatz modernster Technologien bei der Suche nach potenziellen Lagerstätten.

Dies ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor, da sich die Suche nach neuen Öl- und Gasvorkommen immer aufwendiger gestaltet. Viel versprechende Felder werden immer öfter in schwer zugänglichen, kostenintensiven Regionen entdeckt, z. B. in großer Wassertiefe oder in komplexen Gesteinsformationen. 

Für ein möglichst konstruktives Vorgehen lohnt es sich also, vor Aufnahme der eigentlichen Bohrungen möglichst viele und präzise Informationen über den Meeresgrund bzw. die Gesteinsformationen zu sammeln.

Branchenführende Seismik

Dabei kommen vor allem seismische Verfahren zum Zug: Schallwellen werden in den Erdboden oder Meeresgrund geleitet und deren Reflektionen ausgewertet. Das Ergebnis ist ein akkurates Abbild der darunter liegenden Gesteinsformationen. Auf Basis dieser Daten lässt sich der beste Zugang zu vorhandenen Öl- und Gasvorkommen sowie die effektivste Fördermethode ermitteln. 

Sowohl bei der Entwicklung, als auch bei der Nutzung seismischer Datenaufzeichnungen ist BP branchenführend. Gekoppelt mit intelligenten digitalen Bildgebungsverfahren und einer Supercomputer-Rechenleistung können wir so insgesamt mehr Ressourcen erschließen, die mit der Exploration und Entwicklung verbundenen Risiken mindern, Kosten senken und die Förderausbeute aus bereits vorhandenen Lagerstätten erhöhen.

Großrechner für Computersimulationen: Verarbeitung riesiger Datenmengen

Der Einsatz hochmoderner seismologischer Technologien bei der Suche nach neuen Öl- und Gasvorkommen stellt einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar. BP macht sich diesen Vorteil zunutze – und zählt in Sachen Exploration zu den erfolgreichsten Unternehmen der Öl- und Gasbranche. 

Bevor sie zur Erschließung neuer Vorkommen beitragen können, müssen die gesammelten Daten allerdings entsprechend analysiert werden. Die riesigen Datenmengen erfordern komplexe Algorithmen, um detaillierte Modelle zu erstellen und diese präzise auszuwerten. Ohne enorme Rechenleistung ist so ein Verfahren kaum zu bewältigen.

Investitionen, die sich rechnen

Deshalb investiert BP sehr stark in Datenverarbeitungskapazitäten. In unserem Rechenzentrum in Houston steht der leistungsfähigste kommerzielle Forschungscomputer der Welt: Ein Supercomputer mit einer Rechenleistung von 2,2 Petaflops. 

Auf diese kaum vorstellbare Rechenleistung kann unser global agierendes Labor für digitale Bildgebungsverfahren zurückgreifen. Modelle und Simulationen lassen sich so viel schneller erstellen als noch vor einigen Jahren.  Darüber hinaus ermöglichen die größeren Datenmengen einen deutlich detaillierteren Einblick in geologische Strukturen, was wiederum eine genauere Einschätzung des jeweiligen Potenzials der Lagerstätten erlaubt. 

Daten und Fakten

  • Ein Petaflop – mehr als 1 Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde
  • 10.209 qm – Größe des BP-Rechenzentrums in Houston, mit dem das Unternehmen seine branchenweit führende Stellung im Bereich der Seismik untermauert.