Supercomputer liefert bessere Modelle von Gesteinsformationen

Großrechner für Computersimulationen: Verarbeitung riesiger Datenmengen

Der Einsatz hochmoderner seismologischer Technologien bei der Suche nach neuen Öl- und Gasvorkommen stellt einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar. BP macht sich diesen Vorteil zunutze – und zählt in Sachen Exploration zu den erfolgreichsten Unternehmen der Öl- und Gasbranche. 

Bevor sie zur Erschließung neuer Vorkommen beitragen können, müssen die gesammelten Daten allerdings entsprechend analysiert werden. Die riesigen Datenmengen erfordern komplexe Algorithmen, um detaillierte Modelle zu erstellen und diese präzise auszuwerten. Ohne enorme Rechenleistung ist so ein Verfahren kaum zu bewältigen.

Investitionen, die sich rechnen

Deshalb investiert BP sehr stark in Datenverarbeitungskapazitäten. In unserem Rechenzentrum in Houston steht der leistungsfähigste kommerzielle Forschungscomputer der Welt: Ein Supercomputer mit einer Rechenleistung von 2,2 Petaflops. Das entspricht einer Rechenleistung von rund 40.000 Notebooks 

Auf diese kaum vorstellbare Rechenleistung kann unser global agierendes Labor für digitale Bildgebungsverfahren zurückgreifen. Modelle und Simulationen lassen sich so viel schneller erstellen als noch vor einigen Jahren.  Darüber hinaus ermöglichen die größeren Datenmengen einen deutlich detaillierteren Einblick in geologische Strukturen, was wiederum eine genauere Einschätzung des jeweiligen Potenzials der Lagerstätten erlaubt.

Daten und Fakten

  • Ein Petaflop – mehr als 1 Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde
  • 10.209 qm – Größe des BP-Rechenzentrums in Houston, mit dem das Unternehmen seine branchenweit führende Stellung im Bereich der Seismik untermauert.