1970 - Aral und die Fußball-WM 1970 in Mexiko

Nachdem der Motorsport bereits seit den 1920er-Jahren einen Schwerpunkt der Marketingaktivitäten von Aral gebildet hatte, folgte 1966 anlässlich der WM in England der Einstieg in den Fußball.

Aral warb unter dem Slogan „Aral immer am Ball“ mit der Nationalelf, deren Endspielteilnahme das Aral Sammelalbum zu einem großen Erfolg werden ließ. Es enthielt Bilder der deutschen Mannschaft sowie der Stars der Konkurrenz, die an den Tankstellen ohne Kaufzwang abgegeben wurden. Außerdem erschien zur Bundesligasaison 1966/67 ein weiteres Album mit eingedruckten Bildern. 

Zur WM 1970 in Mexiko wurde das Engagement noch einmal erweitert. Die Einführung der MiniMärkte, die das Zeitalter des modernen Tankstellenshops einleiteten, und des Selbsttankens begleiteten mehrere Werbekampagnen, für die mit Franz Beckenbauer der Star der Mannschaft gewonnen werden konnte. Das neue Aral Fußball-Album bot nicht nur einen Überblick über das Turnier, das Deutschland wie 2010 nach einem Sieg gegen Uruguay als Dritter beenden sollte, sondern auch eine Homestory der Familie Beckenbauer. Daneben waren das WM-Maskottchen „Juanito“ als Schlüsselanhänger, ein Fußball, Kaugummis mit Sammelbildern sowie ein Rückspiegelanhänger erhältlich.

Den Höhepunkt bildete schließlich die Verlosung von 210 Flugreisen nach Mexiko. Mehrere Hundertausend Tankstellenkunden nahmen an dem Gewinnspiel teil, dessen glückliche Sieger öffentlichkeitswirksam von Beckenbauer in zwei Fernsehspots präsentiert wurden.

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Auch für 1974 war eine umfangreiche Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Franz Beckenbauer geplant, doch verzichtete Aral angesichts der 1973 ausgebrochenen ersten Ölkrise weitgehend auf Werbung mit der in Deutschland stattfindenden WM. Werbepartner Beckenbauer stand nun für Autogrammstunden und Zeitschriftenannoncen zur Verfügung.

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