Massnahmen
Werden keine Massnahmen ergriffen, können sich laut Experten die Emissionen von Treibhausgasen in 50 Jahren verdoppeln.
Handeln erforderlich
Die Welt muss abwägen zwischen der steigenden Energienachfrage und deren erheblichen negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Die weltweiten Emissionen aus Kohlenwasserstoffverbrauch, die jährlich derzeit bei 24 Milliarden Tonnen (bzw. Gigatonnen) Kohlendioxid liegen, könnten sich im Laufe der kommenden 50 Jahre verdoppeln. Ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre bei 500 bis 550 ppm wäre eine Umkehrung dieses Trends, sodass die Emissionen im Jahr 2050 auf dem heutigen Niveau sind.
Auf welche Weise kann dies erreicht werden? Experten der Universität Princeton haben eine Reihe von Alternativen vorgelegt, von denen jede einen Emissionsabbau um jährlich rund eine Milliarden Tonnen Kohlenstoff (entspricht in etwa 3.5 Milliarden Tonnen Kohlendioxid) ermöglichen würde. Diese Massnahmen könnten sofort eingeleitet werden und gemeinsam bis 2050 das Anwachsen der Emissionen in Grenzen halten.
Mehrere der Alternativen sind mit der BP Geschäftsstrategie vereinbar. So könnte beispielsweise die Lieferung von mehr Erdgas nach China aus dem ostsibirischen Kovytka-Feld die Zunahme des Kohlendioxidausstosses um 120 Millionen Tonnen senken, wenn Kohlekraftwerke entsprechend vom Netz genommen würden.
Alle von Princeton kommenden Alternativvorschläge würden den gemeinsamen Einsatz der Regierungen und Industrieunternehmen erfordern, um sie in entsprechendem Umfang umsetzen zu können. Darüber hinaus können verschiedene Industriebereiche zusammenarbeiten, um neue kohlenstoffarme Lösungen auf den Markt zu bringen.
BP kann hier einen wertvollen Beitrag leisten, da wir bereits in einigen von der Universität Princeton vorgeschlagenen Bereichen aktiv tätig sind: Wir produzieren und vermarkten zunehmend mehr Gas, arbeiten an der Kohlenstoffsequestration, an saubereren und wirtschaftlicheren Treibstoffen und vermarkten Solarenergie.
