Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten
Bei der Investition in eine netzgekoppelte Solarstromanlage profitieren Sie von einer garantierten Vergütung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, von zinsgünstigen Krediten sowie einer Vielzahl regionaler Fördermöglichkeiten.
Erneuerbare-Energien-Gesetz
Für jede mit einer Photovoltaikanlage erzeugte und in das öffentliche Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde garantiert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einen Vergütungssatz von derzeit (Stand 2009):- 43,01 Cent/kWh für Photovoltaik-Dachanlagen bis 30 kWp (gilt i.d.R. bei Privatkunden-Anlagen)
- 40,91 Cent/kWh für Photovoltaik-Dachanlagen ab 30 kWp
- 39,58 Cent/kWh für Photovoltaik-Dachanlagen ab 100 kWp
- 31,94 Cent/kWh für Photovoltaikanlagen auf Freiflächen
Die Einspeisevergütung wird über einen Zeitraum von 20 Jahren plus der verbleibenden Monate aus dem Jahr der Inbetriebnahme geleistet.
Förderprogramme der KfW Förderbank
Solarstrom Erzeugen Mit dem KfW-Programm „Solarstrom Erzeugen“ können Sie eine Photovoltaikanlage (Erwerb, Installationskosten sowie Erweiterungen) besonders günstig finanzieren – auch ohne Eigenkapitel.ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm Dieses Programm steht ausschließlich Gewerbetreibenden zur Verfügung, die als kleine oder mittlere Unternehmen einzustufen sind.
KfW-Umweltprogramm
Dieses Programm richtet sich ebenfalls an Gewerbetreibende und wird oftmals als Ergänzungsfinanzierung zum ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm genutzt.
Deutsche Kreditbank AG
Sie bietet landwirtschaftlichen Kunden sowie öffentlichen Kunden und Privatkunden die Finanzierung von Photovoltaikanlagen (Dach- und Freilandanlagen) an.Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei der Deutsche Kreditbank AG, Tel. 030-201 55 793 oder unter www.dkb.de
Ökologisch orientierte Kreditinstitute
Die UmweltBank sowie die GLS Bank sind bundesweit tätige Institute mit klarer Umweltorientierung. Sie unterstützen die Finanzierung von Photovoltaikanlagen und größeren Projekten durch attraktive Kredite.Weitere Informationen finden Sie unter www.umweltbank.de bzw. www.gls.de
Agrarinvestitionsförderungsprogramme (AFP) der Länder für Unternehmen der Landwirtschaft
Diese Programme stehen nur landwirtschaftlichen Betrieben zur Verfügung und sehen eher die Förderung stationär verwendeter Solarstromanlagen (z.B. für Pumpen) vor. Sie richten sich weniger an netzgekoppelte Systeme.Weitere Informationen erhalten Sie bei den jeweiligen Landwirtschaftsministerien sowie beim Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), Tel. 030 29 777 880, www.solarwirtschaft.de
Steuerliche Aspekte
Eine besondere steuerliche Förderung von Photovoltaikanlagen gibt es zur Zeit nicht. Häufig ist es jedoch vorteilhaft, im Rahmen der Steuererklärung eine sogenannte Einnahmen-Überschussrechnung zu erstellen. Dabei können Abschreibungen auf die Investitionskosten geltend gemacht werden. Zudem führen Anfangsverluste, die sich ergeben, zu einer Reduzierung der Einkommenssteuer. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrem Steuerberater.Regionale Förderungen
Neben bundesweiten Förderungen wird auch regional eine Vielzahl attraktiver Fördermöglichkeiten angeboten. Unter www.solarfoerderung.de finden Sie – nach Bundesländern sortiert – eine Übersicht aller derzeit gültigen Programme.
Da sich die Inhalte und Konditionen der unterschiedlichen Programme verändern können, erfragen Sie bitte den aktuellen Stand direkt bei den Förderstellen. Informationen erhalten Sie außerdem über Ihre Hausbank. Der BP Solar Zertifizierte Installateur in Ihrer Nähe berät Sie ebenfalls gern über aktuelle Fördermöglichkeiten und unterstützt Sie bei der Beantragung.