Das Jobbüro

Das Jobbüro der Gemeinschafts- hauptschule an der Bruchstraße in Mülheim an der Ruhr

Angesichts der zunehmend schwieriger werdenden Lage auf dem Ausbildungsmarkt und der drohenden Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher entschloss sich die GHS Bruchstraße  zum Aufbau eines "Jobbüros".

Dabei handelt es sich um eine Art Berufsinformations- und Beratungszentrum vor Ort, das durch intensive Hilfen verschiedenster Art die Chancen der Jugendlichen bei der Ausbildungsplatzsuche verbessern soll.

Das Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen verbunden mit der Stärkung des Selbstwertgefühls, die Kenntnis der verschiedenen Ausbildungsberufe sowie des regionalen Ausbildungsmarktes, die Förderung der eigenen Selbständigkeit und als Folge davon auch die Erhöhung der Motivation, sich mit der eigenen Berufswahlplanung intensiv zu beschäftigen, sind die zentralen Ziele der Arbeit des Jobbüros.

Ein Grundprinzip des Jobbüros soll die größtmögliche Partizipation von Schülerinnen und Schülern an der organisatorischen und inhaltlichen Ausgestaltung des Jobbüros sein.
 
Schülerinnen und Schüler  aus den Klassen 10 hatten die Angebote des Jobbüros im ersten Halbjahr gut angenommen und kümmerten sich fortan motiviert und zunehmend selbständiger um ihren erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung.

Zwei Drittel der Zehntklässler (eine 10A und eine 10B) traten eine betriebliche (ca. ein Drittel) oder eine überbetriebliche Ausbildung an. Dies bedeutet eine klare Steigerung gegenüber den vorangegangenen Jahren, in denen deutlich weniger als die Hälfte eine solchen Übergang in die Ausbildung erreichte.

Programmziele

  • Die Schülerinnen und Schüler sind für die Organisation des Jobbüros mitverantwortlich. Die zuständigen Lehrerinnen und Lehrer stehen dem Jobbüro vier Stunden pro Woche zur Verfügung. Auf eine tägliche Öffnung, insbesondere zu Zeiten der Vorbereitung aufs Praktikum und zu Zeiten der Bewerbungsphase, wird großer Wert gelegt. Dies geht nur durch die eigenständige Mitarbeit der Schülerinnen, die die Arbeit des Jobbüros kooperativ mittragen.
  • SchülerInnen gestalten durch ihr Engagement die Vielfalt der Angebote in allen Bereichen mit. Dies gilt gerade für die Erstellung des Video- Dokumentationsmaterials zu ausgesuchten Ausbildungsberufen der regionalen Ausbildungsbetriebe. Die selbst erstellte Mediothek gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich umfassend über ihren Berufswunsch zu informieren. Über Materialien der Arbeitsagentur, der einzelnen Berufsverbände, über Bücher, das Internet und schließlich über die in Zusammenarbeit mit einem Medienexperten erstellten multimedialen Medien. Betreut wird die Mediothek sowohl von Schülerinnen als auch von Lehrerinnen.

Teilnehmerzahl

Regelmäßig sind 6 SchülerInnen an der Organisation des Jobbüros beteiligt und gehören somit zum Jobbüro-Team.

Zu den "Kunden" des Jobbüros gehören alle SchülerInnen ab Jahrgangsstufe 8, wobei der Schwerpunkt auf den Klassen 9 und 10 liegt (das sind zurzeit 125 Schülerinnen und Schüler)

Fördersumme

15.000 Euro

Förderzeitraum

2004 - 2005