Statistical Review of World Energy 2018

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Der Statistical Review bietet umfassende, objektive und globale Daten über die Weltenergiemärkte.

Mit dem Statistical Review of World Energy 2018 veröffentlicht die BP Gruppe den nunmehr 67. Jahresbericht zu Energieproduktion und –verbrauch. Der aktuelle Bericht behandelt Themenstellungen wie historische Veränderungen und ausschlaggebende Treiber der globalen Energiemärkte.

Zentrale Ergebnisse: 2017 stieg die weltweite Energienachfrage um 2,2 Prozent und lag damit über dem Zehnjahresmittelwert von 1,7 Prozent. Diese über dem Trend liegende Erhöhung wurde durch ein stärkeres Wirtschaftswachstum in den Industrieländern und eine leichte Verlangsamung bei der Verbesserung der Energieintensität erzielt.

Die Nachfrage nach Öl erhöhte sich um 1,8 Prozent, während die Ölförderung im zweiten Jahr in Folge nur unterdurchschnittlich wuchs. Die Förderung der OPEC-Staaten und zehn weiterer Länder, die sich auf Kürzungen geeinigt hatten, war rückläufig. Allerdings legte die Ölförderung in Ländern außerhalb dieser Gruppe zu, in den USA insbesondere bedingt durch Tight Oil. Der Ölverbrauch überstieg die Fördermengen für einen Großteil des Jahres 2017, so dass die OECD-Lagerbestände wieder auf ein eher normales Niveau sanken.

2017 war ein starkes Jahr für Erdgas. Der Verbrauch stieg um drei Prozent, während die Produktion um vier Prozent wuchs. Das sind die höchsten Wachstumsraten seit Ende der globalen Finanzkrise. Der bedeutendste Einzelfaktor für den weltweiten Gasverbrauch war das Nachfrageplus in China, wo der Gasverbrauch um mehr als 15 Prozent zunahm. Unterstützt wurde der Trend durch die Umweltpolitik der chinesischen Regierung, die eine Umstellung von Kohle auf Gas fördert.

Erneuerbare Energien sind im Jahr 2017 stark gewachsen, wobei Wind- und Solarenergie eine Vorreiterrolle übernahmen. Auch der Kohleverbrauch legte zu und ist erstmals seit 2013 wieder gestiegen

Die Kernaussagen des Berichts:

  • Weltweiter Anstieg der Energienachfrage liegt über dem Zehnjahresmittelwert.
  • Wachstum bei Erdgas am größten durch Umstellung von Kohle auf Gas in China, Anteil erneuerbarer Energien legt weiter deutlich zu.
  • Die Energienachfrage stieg, angetrieben von der wachsenden Nachfrage nach Erdgas und erneuerbaren Energien.
  • Die Energieeffizienz sich verlangsamt hat, da die industrielle Aktivität der OECD-Staaten sich beschleunigte und die Produktion in den energieintensivsten Branchen Chinas wieder angestiegen ist.
  • Der weltweite Kohleverbrauch erstmals seit vier Jahren wieder angestiegen ist, bedingt durch die wachsende Nachfrage in Indien und China.
  • Die CO2-Emissionen nach drei Jahren mit geringem beziehungsweise gar keinem Wachstum wohl wieder angestiegen sind.