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Auslandssemester - Eiffelturm, Louvre und Uni-Campus – Studentenleben in Paris

Marc Karahan, dualer Student Business Administration
Auslandssemester - Eiffelturm, Louvre und Uni-Campus – Studentenleben in Paris

Seit meinem ersten Aufenthalt in Paris, damals mit 12 Jahren, war ich verliebt. Ich denke es geht vielen so, die einmal dort waren. Selten übertrifft eine andere Stadt diesen Ort in Sachen Charme, Geschichte und Lebenslust. Paris ist nun mal Paris, wie die Franzosen selbst zugeben. Doch dort zu leben, ist eine ganz andere Herausforderung als ein Wochenendtrip in Glanz und Glorie, eingehüllt in anmutiger Architektur vergangener Zeiten und Trubel der Großstadt. Deswegen wollte ich herausfinden, wie ein Leben neben Eiffelturm und Louvre aussieht. Ich werde niemals das Gespräch mit einem Pariser vor meinem Aufenthalt vergessen: „Es gibt so viele Dinge, die dich an der Stadt stören werden, an die du dich anpassen oder einfach so hinnehmen musst. Doch am Ende wirst du zurückkommen und sagen: ‚Trotz allem hatte ich eine unglaubliche Zeit‘.“ Diese unglaubliche Zeit ermöglichte mir die BP durch Freistellung von der Arbeit und finanzielle Unterstützung.

 

Vom Tourist zum Pariser

Und so suchte ich mir eine Pariser Universität und zog in eine WG mit zwei Franzosen. Zu Beginn der fünf Monate war ich immer noch Tourist und bin neugierig durch alle 20 Arrondissements gelaufen. Darauf folgte jedoch ein Monat, in dem ich mich fühlte, als würde ein Urlaub nicht enden und ich sei gezwungen, in einer neuen Realität zu erwachen. Dann fallen einem alle Schattenseiten, wie beispielsweise die Weitläufigkeit, die Großstadtanonymität oder der Rummel um einen herum auf. Konfrontiert mit diesen Dingen, begann ich jedoch, mich mehr und mehr an den Pariser Alltag anzupassen. Offensichtlichstes Beispiel ist der morgendliche Kaffee mit Croissant. Nach zwei bis drei Monaten habe ich schließlich meinen Platz gefunden und gelernt, Paris erneut und noch stärker zu lieben, als ich es schon zuvor als Tourist tat. Ich entdeckte jeden Tag aufs Neue die Stadt in ihrer 'unvollkommenen Schönheit'.

 

Auslandsstudium – mehr als nur Lernen

Das Studieren im Ausland war anspruchsvoll, aber spannend. Durch die international besetzten Kurse konnte ich den Umgang mit anderen Kulturen lernen und viele Kontakte knüpfen. Auch wenn es neben den Höhen auch Tiefen gab, bin ich dankbar für jeden Moment. Neben vielen Freunden aus der ganzen Welt, einer neuen Kultur und Sprache, konnte ich vor allem viel über mich selbst lernen. Ohne finanzielle Unterstützung wären diese Erfahrungen unmöglich gewesen – denn wenn Paris eins ist, dann teuer! Da ich weiterhin mein Gehalt bekam und einen Uni-Zuschuss erhielt, habe ich es geschafft, mir diesen Traum zu erfüllen. Ein Traum, an den ich mich den Rest meines Lebens erinnern werde. Jetzt geht es voller neu gewonnener Energie zurück nach Deutschland in das siebte Semester und den letzten Abteilungseinsatz innerhalb meiner Ausbildung bei BP in Bochum.