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Mobilität der Zukunft

Die doppelte Herausforderung im Verkehrssektor: Wie kann man die Welt in Bewegung halten und gleichzeitig Emissionen reduzieren? 

Seit mehr als einem Jahrhundert hilft bp, die Welt in Bewegung zu halten. Technologie, Verbraucherverhalten und Regulierungsmaßnahmen verändern jedoch grundlegend die Mobilität von Menschen und Gütern. 

 

Gleichzeitig steht die Gesellschaft vor einer doppelten Herausforderung: Wie kann man angesichts des steigenden Bedarfs mehr Energie bereitstellen und dabei die Treibhausgasemissionen drastisch reduzieren? 

 

Die Größenordnung dieser Herausforderung macht es erforderlich, Möglichkeiten zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors zu nutzen – um ihn dadurch sauberer zu machen. Der Verkehrssektor macht etwa ein Viertel der Treibhausgasemissionen aus. Analysen von bp deuten darauf hin, dass sich die Zahl der Autos auf den Straßen in den nächsten zwei Jahrzehnten fast verdoppeln könnte, wenn sich die jüngsten Trends fortsetzen – auf fast zwei Milliarden Fahrzeuge. 

Wie kann die Welt die CO₂-Emissionen im Verkehr senken?

 

Elektrofahrzeuge – ein Teil der Lösung 

Elektrofahrzeuge werden eine wichtige Rolle bei der Senkung der Verkehrsemissionen spielen. Bei bp arbeiten wir intensiv daran, diese Revolution unseren Kunden zugänglich zu machen. Deshalb investieren wir in neue Arten der Infrastruktur und Technologie, wie z.B. ultraschnelles Laden. So verfügen wir beispielsweise aktuell über ein Netz von 7.000 Ladestationen in ganz Großbritannien, einschließlich Schnellladestationen und führen derzeit das ultraschnelle Laden an unseren Tankstellen ein. In Deutschland läuft ein Pilotprojekt für ultraschnelles Laden an ausgewählten Aral Tankstellen.

Erste Ultraschnellladesäule am Castroper Hellweg in Bochum.
Aral testet an ausgewählten Standorten die ersten Ultraschnellladesäulen.

Elektrifizierung ist nur eine der Möglichkeiten, wie wir die Welt in Bewegung halten und gleichzeitig Emissionen reduzieren können. Es gibt auch andere Optionen, darunter eine höhere Effizienz bei konventionellen Motoren oder Biokraftstoffe und fortschrittliche Kraftstoffe.

 

Diese Optionen können eine wichtige Rolle bei der kurz- bis mittelfristigen Bewältigung der Fahrzeugemissionen spielen, während einige Hürden für den Kauf von Elektrofahrzeugen überwunden werden. Zumal Untersuchungen von bp zeigen, dass im Jahr 2040 in den meisten Szenarien mindestens die Hälfte der Autos in Europa und mehr als zwei Drittel der Autos weltweit noch über Verbrennungsmotoren (ICE) verfügen könnten. Darüber hinaus könnte Öl als Basis für Kraftstoffe dann immer noch den größten Teil des Personenverkehrs antreiben.

Energy Outlook illustriert zum Thema Elektroautos.

 

Es gibt nicht DIE einzig richtige Antwort 

Wenn die Welt der doppelten Herausforderung begegnen will, darf die Dekarbonisierung des Verkehrssektors kein Wettlauf um eine einzige Mobilitätslösung sein.

 

Die Europäische Kommission hat in ihrer jüngsten langfristigen Klimastrategie anerkannt, dass "die Elektrifizierung durch den Einsatz erneuerbarer Energien allein nicht das einzige Wundermittel für sämtliche Verkehrsträger sein wird[1]". Der Weltklimarat IPCC hebt die wichtige Rolle hervor, die Biokraftstoffe sowie andere alternative Kraftstoffe wie Wasserstoff und E-Fuels (synthetische Kraftstoffe) spielen können, die in einigen Szenarien des Energy Outlook bis zum Jahr 2050 über 50 Prozent der im Verkehr genutzten Energie ausmachen. 

 

Die Welt muss sich also auf neue Motoren, neue Kraftstoffe und neue Technologien einstellen, und wir brauchen Investitionen und Strategien, die ihre Entwicklung unterstützen.

 

 

Bei bp glauben wir, dass dies folgende Entwicklungen nach sich zieht:

  • Technologieoffene politische Konzepte zur Senkung der Verkehrsemissionen.
  • Anreize und Unterstützung für nachhaltige Biokraftstoffe.
  • Der einfache Zugang zu ultraschnellen Lademöglichkeiten wird dazu beitragen, Bedenken hinsichtlich der Reichweite (von E-Autos) zu zerstreuen und eine Lösung für diejenigen zu bieten, die zu Hause über keine Lademöglichkeit verfügen; dies ermöglicht die Einführung von Elektrofahrzeugen in großem Stil. 
  • Ein Rechtsrahmen, der Emissionsminderungen im gesamten Verkehrssystem fördert, einschließlich einer stärkeren Anerkennung der Vorteile neuer, fortschrittlicherer Kraft- und Schmierstoffe.
  • Die Erkenntnis, dass Erdgas eine zusätzliche Möglichkeit zur Dekarbonisierung einiger Transportmittel bietet, z. B. für den Schwerlast- und Schiffsverkehr, bei denen es als Ersatz für herkömmliche flüssige Kraftstoffe einen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen leisten kann. Darüber hinaus kann Erdgas mit Biogas gemischt oder ersetzt werden, um eine größere Emissionsreduzierung zu erzielen. So könnten erneuerbare Energiequellen in diesen Verkehrssektor eingeführt werden.

 

bp ist in vielen dieser Bereiche aktiv und setzt als globales Unternehmen, Erfahrung und Partnerschaften ein, um hier eine führende Rolle zu spielen. Die Mobilitätsrevolution ist im Gange und durch unsere Zusammenarbeit mit Industrie, Regierungen und Verbrauchern können wir dazu beitragen, dass die Welt weiter vorankommt. Schließlich wollen wir noch ein weiteres Jahrhundert lang der bevorzugte Energieversorger des Verkehrssektors sein, unabhängig davon, wie das jeweilige Fahrzeug angetrieben wird.