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Rußpellets

Informationen zur Herstellung von Rußpellets als Nebenprodukt am Standort Scholven

Unter anderem durch die Medienberichterstattung sind Anwohner in Gelsenkirchen in Verbindung mit dem Thema Rußpellets und deren Einsatz als Brennstoff verunsichert worden. Die Ruhr Oel GmbH – BP Gelsenkirchen ist um Aufklärung bemüht und möchte Transparenz bei der Herstellung und der Zusammensetzung der Rußpellets und deren weiteren Behandlung schaffen.

Aktuelle Analyseergebnisse vom     

18. März 2019

     
Vanadium (mg/kg):
3.100
Spezifikationswert:
4.500
Nickel (mg/kg):
860
Spezifikationswert:
1.500

Herstellung und Zusammensetzung von Rußpellets

Die Ruhr Oel GmbH produziert seit Jahrzehnten Rußpellets zielgerichtet als Nebenprodukt oder Ersatzbrennstoff. Alle gesetzlichen Vorgaben wurden und werden dabei sowohl bei der Produktion als auch bei der weiteren Verwendung eingehalten. Entsprechend hat die Bezirksregierung Münster als Aufsichtsbehörde dem Kraftwerk Scholven eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung zum Einsatz der Rußpellets als Brennstoff erteilt.

 

Die Rußpellets bestehen zu etwa 87 Prozent aus Kohlenstoff, etwa zehn Prozent Wasserstoff und etwa drei Prozent Schwefel. Das Nebenprodukt enthält auch Schwermetalle wie Nickel und Vanadium. Der Gehalt an Schwermetallen ist abhängig von den in der Raffinerie eingesetzten Rohölen und der Anlagenfahrweise. Der Heizwert der Rußpellets ist sehr hoch und liegt bei etwa 40 Megajoule pro Kilogramm. Das heißt der Heizwert der Rußpellets ist deutlich höher als der Heizwert von Steinkohle.

 

Durch eine intensive und akkreditierte Qualitätsüberwachung stellen wir sicher, dass die gesetzlichen und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für die Verbrennung von Rußpellets in dem Kohlekraftwerk sichergestellt sind. Dadurch halten wir alle Vorgaben des Bundesimmissionsschutzgesetzes ein.