Vom Feld zum Kraftstoff: Biokraftstoffproduktion in Brasilien

Datum: 10 Oktober 2018

Das BP Magazin beleuchtet die Produktion von Biokraftstoffen aus Zuckerrohr in Brasilien. Erleben Sie in Bildern, wie aus einer Pflanze auf dem Feld eine grüne Kraftstoffalternative entsteht.

Im vergangenen Jahr produzierte BP 776 Millionen Liter Ethanoläquivalent aus Zuckerrohr. Die Biokraftstoffe verringern die Emissionen - was den jährlichen CO2-Ausstoß von 260.000 europäischen Autos entspricht.

Und Brasilien verfügt über ein noch viel größeres Biokraftstoffpotential. Experten schätzen die Menge auf mehr als fünf Milliarden Barrel Öläquivalent.

Kein Anbaukonflikt: Gerade einmal zwei Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche wird für den Anbau von Zuckerrohr beansprucht.

Mehr Vielfalt: Seit dem Start der Ethanolproduktion von BP im Jahr 2008 hat sich die Zahl der brasilianischen Mitarbeiterinnen von nahezu Null auf mehr als 750 erhöht.

Präzisions-Ernte: Wenn das Zuckerrohr reif ist, ernten moderne Maschinen mit Autopiloten und Bordcomputern die Felder.

Mühlen-Zeit: In den drei großen Produktionsstätten der BP verarbeiten 5.000 Menschen 10 Millionen Tonnen Zuckerrohr pro Jahr. Hier die BP Mühle in Ituiutaba.

Grüner Strom: Das ausgepresste Zuckerrohr, die sogenannte "Bagasse" wird in einem Kessel verbrannt. Die entstehende Energie nutzt BP für eigene Anlagen.

Aus Zucker wird Sprit: Der extrahierte Saft wird umgewandelt. Es entstehen zwei Arten von Ethanol: wasserfrei und flüssig.

Süßes Zeug: Flüssiges Ethanol ist das Hauptprodukt von BP. Es entsteht auch säckeweise Zucker, welcher an die Lebensmittelindustrie verkauft wird.

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