Übergang zu emissionsärmeren Energieträgern

65. BP Statistical Review of World Energy

Datum der Veröffentlichung: 08. Juni 2016

Dies ist eine Übersetzung der englischen Meldung der BP Plc. – rechtlich verbindlich ist allein das englische Original!

Die heute veröffentlichte 65. Ausgabe des BP Statistical Review of World Energy betrachtet die Energiedaten für das Jahr 2015. Die Entwicklungen zeigen einige signifikante und langfristige Trends bei der weltweiten Energienachfrage und Versorgung. Die globale Energienachfrage hat sich weiter verlangsamt und beim Energiemix zeigt sich auf der Versorgungsseite ein Wandel hin zu emissionsärmeren Energieträgern.

Der BP Statistical Review ist seit der ersten Ausgabe im Jahr 1952 eine Quelle für zeitnahe und objektive Daten über die globalen Energiemärkte. Der Bericht dient nicht nur als Basis für die fachliche Auseinandersetzung und Diskussion, sondern bietet auch Entscheidungsträgern wertvolle Einblicke. Die jährliche Veröffentlichung der Daten hilft der Energiebranche dabei, Veränderungen auf den Märkten besser zu verstehen und bietet Interpretationshilfen, in welche Richtung sich die Energiemärkte in Zukunft möglicherweise entwickeln.

Bei der Vorstellung des Berichtes sagte BP Group Chief Executive Bob Dudley: „Die aktuelle Ausgabe unserer Veröffentlichung belegt eindeutig, dass die Energiewelt erneut eine Periode tiefgreifender Veränderungen durchläuft. Dies ist allerdings keine neue Erkenntnis für unsere Branche, da unser Bericht seit nun bereits 65 Jahren aufzeigt, dass es an den globalen Energiemärkten immer wieder zu grundlegenden Veränderungen kommt. Für die Unternehmen der Energiebranche gilt es sicherzustellen, dass wir nicht nur den aktuellen Herausforderungen wirksam begegnen können, sondern dass wir darüber hinaus auch weiter investieren, um den Anforderungen an die zukünftige Energieversorgung gerecht zu werden.“

Der Bericht zeigt, dass die weltweite Nachfrage nach Primärenergie 2015 lediglich um 1 Prozent gestiegen ist und damit wesentlich langsamer als im Durchschnitt der zurückliegenden zehn Jahre. Dies spiegelt die anhaltende Schwäche der Weltwirtschaft und gleichzeitig den verlangsamten Anstieg des Energieverbrauchs in China wider, das sich auf dem Weg aus einer industriegestützten in eine Dienstleistungsgesellschaft befindet.

Auf der Versorgungsseite zeigt sich, dass technologische Fortschritte nicht nur die Bandbreite, sondern auch die Verfügbarkeit der verschiedenen Energieträger erhöht haben. Die Shale Revolution in den USA hat riesige Öl- und Gasvorkommen erschlossen, ebenso haben rasante technische Entwicklungen ein starkes Wachstum der erneuerbaren Energien unterstützt. 2015 verzeichneten Erdgas und Öl stabile Anstiegswerte, im selben Zeitraum ging die globale Nachfrage nach Kohle um den größten, je verzeichneten Wert zurück.

Die Preise sämtlicher fossiler Energieträger fielen im vergangenen Jahr und führten zu Anpassungen an den Weltenergiemärkten. Dies hatte einerseits markante Nachfragesteigerungen an einigen Märkten zur Folge – insbesondere beim Öl, dessen Marktanteil sich erstmals seit 1999 erhöhte – und andererseits kam es zu Rückgängen bei der Versorgung mit anderen Energiearten, wie auch zu Änderungen beim Energiemix.

Schleppendes Nachfragewachstum, gekoppelt mit Veränderungen in der Zusammensetzung des Energiemixes weg von der Kohle brachten den Anstieg von CO2-Emissionen durch Energieeinsatz im Jahr 2015 zum Stillstand. Diese ermutigende Entwicklung ist damit die niedrigste Steigerungsrate im Emissionsausstoß seit nahezu einem Vierteljahrhundert (abgesehen vom Zeitraum unmittelbar nach der Finanzkrise).

Kernaussagen des Berichts – Entwicklungen auf den globalen Energiemärkten

Der Anstieg des weltweiten Primärenergieverbrauchs betrug 2015 lediglich
1,0 Prozent und lag damit in einer ähnlichen Größenordnung wie 2014 (+1,1%), allerdings erheblich unter dem Zehnjahresmittelwert von 1,9 Prozent.

  • Öl war mit einem Marktanteil von 32,9 Prozent am weltweiten Energieverbrauch weiterhin der wichtigste globale Energieträger und gewann erstmals seit 1999 Marktanteile hinzu.
  • Mit einem Marktanteil in Höhe von 29,2 Prozent blieb Kohle der zweitwichtigste Energieträger, war 2015 jedoch die einzige Energieart, deren Marktanteil sank.
  • Erdgas verzeichnete einen Anteil von 23,8 Prozent am Primärenergieverbrauch.
  • Der Anstieg des Energieverbrauches lag in sämtlichen Regionen (außer in Europa und Eurasien) unter dem Zehnjahresmittelwert.
  • Der Großteil des Anstieges beim Primärenergieverbrauch entfiel weiterhin auf die Schwellenländer; mit 1,6 Prozent lag die Steigerungsrate in diesen Ländern 2015 jedoch weit unterhalb des Durchschnittswertes der zurückliegenden zehn Jahre. Die Schwellenländer besitzen nun einen Anteil von 58,1 Prozent am weltweiten Energieverbrauch.
  • Der Energieverbrauch Chinas erhöhte sich 2015 um 1,5 Prozent und damit um den niedrigsten Wert in fast 20 Jahren. China war dennoch zum fünfzehnten Mal in Folge der weltweit größte Wachstumsmarkt im Energiesektor.
  • Die Preise aller fossilen Energieträger gingen im vergangenen Jahr zurück. Auf Dollarbasis verzeichnete Öl dabei den größten jährlichen Rückgang, darüber hinaus war dies der größte Rückgang seit 1986.

Öl

Preisentwicklung

  • Der Preis für Dated Brent lag 2015 durchschnittlich bei 52,39 US-Dollar pro Barrel, im Vergleich zu 2014 ein Rückgang um 46,56 US-Dollar pro Barrel; der jährliche Durchschnittspreis lag damit auf dem niedrigsten Wert seit 2004.
  • Der Rohölpreis erhöhte sich Anfang 2015 dank einer Erholung des weltweiten Ölverbrauchs und rückläufiger Förderung im Monatsvergleich in den USA. Ein starker Anstieg der OPEC-Förderung, insbesondere im Iran und in Saudi-Arabien, führte im Jahresverlauf dann allerdings zu einem erheblichen Preisverfall.
  • Die durchschnittliche Preisdifferenz zwischen WTI und Brent verringerte sich im dritten Jahr in Folge und betrug 3,68 US-Dollar pro Barrel.

Verbrauch und Förderung

  • Der weltweite Ölverbrauch stieg um 1,9 Mio. Barrel pro Tag (bpd) bzw. um
    1,9 Prozent - der Anstieg lag damit fast doppelt so hoch wie der letzte historische Durchschnitt (+1%) und zeigte sich signifikant stärker als die Erhöhung um 1,1Mio. bpd im Jahr 2014.
  • Die relative Stärke des Verbrauchs entfiel auf die OECD-Staaten, in denen sich die Nachfrage um 510.000 bpd (+1.1%) erhöhte, verglichen mit einem durchschnittlichen Rückgang in Höhe von 1,1% in den vergangenen zehn Jahren.
  • Die Wachstumsrate lag erheblich über den historischen Mittelwerten der letzten Jahre in den USA (+1.6%, bzw. 290.000 bpd) und in Europa (+1.5%, bzw. 200.000 bpd); Japan hingegen (-3.9%, bzw. -160.000 bpd) erlebte den größten Rückgang im Ölverbrauch.
  • Außerhalb der OECD-Staaten gab es bei den Netto-Importeuren ebenfalls erhebliche Steigerungswerte: China (+6.3%, bzw. 770.000 bpd) verzeichnete hier auf der Nachfrageseite erneut den größten Anstieg, während Indien (+8.1%, bzw. 310.000 bpd) Japan als das Land mit dem weltweit drittgrößten Ölverbrauch ablöste. Diese Anstiegswerte wurden jedoch durch gesunkene Wachstumswerte auf Seiten der Ölförderländer aufgefangen, somit lag der Nachfrageanstieg in den Nicht-OECD-Ländern insgesamt (+2.6%, bzw. 1,4 Mio. bpd) unter dem Durchschnitt in der jüngeren Vergangenheit.
  • Im zweiten Jahr in Folge stieg die weltweite Ölförderung sogar noch schneller als die Nachfrage, und zwar um 2,8 Mio. bpd, bzw. um 3,2 Prozent; dies war der stärkste Anstieg seit 2004.
  • Die Förderung im Irak (+750.000 bpd) und in Saudi Arabien (+510.000) ist auf Rekordwerte gestiegen und haben die OPEC-Förderung insgesamt um 1,6 Mio. bpd auf 38,2 Mio. bpd angehoben; damit wurde die Rekordmarke aus dem Jahr 2012 übertroffen.
  • Die Förderung außerhalb der OPEC verlangsamte sich zwar im Vergleich zu den Rekorden im vergangenen Jahr, wuchs aber immer noch um 1,3 Mio. bpd. Die USA (+1 Mio. bpd) erzielten dabei den weltweit größten Jahresanstieg und blieben damit das Land mit der weltweit größten Ölförderung. Der Anstieg der Förderung in Brasilien (+180.000 bpd), Russland (+140.000 bpd), Großbritannien und Canada (jeweils +110.000 bpd) wurde teilweise aufgezehrt durch rückläufige Werte in Mexiko (-200.000 bpd), Yemen (-100.000 bpd) und andernorts.

Raffinerie- und Handelsaktivitäten

  • Der weltweite Raffineriedurchsatz hat sich 2015 um 1,8 Mio. bpd (+2,3%) erhöht – damit wurde der Zehnjahresmittelwert trotz Rückgängen in Süd- und Zentralamerika, Afrika und Russland mehr als verdreifacht.
  • Dank guter Raffineriemargen ist der Raffineriedurchsatz in den OECD-Ländern um 1 Mio. bpd gestiegen; Europa (+740.000 bpd) verzeichnete hier den höchsten Anstieg seit 1986.
  • Die globale Raffineriekapazität erhöhte sich nur um 450.000 bpd, dem geringsten Anstieg seit 23 Jahren. Verzögerungen bei Expansionsprojekten in China, gekoppelt mit Stilllegungen in Taiwan und Australien haben die Raffineriekapazität in Asien erstmals seit 1988 zurückgehen lassen.
  • Die globale Raffinerieauslastung stieg um 1 Prozent auf 82,1 Prozent und damit am schnellsten in den zurückliegenden fünf Jahren.
  • Der weltweite Handel mit Erdöl und Mineralölprodukten stieg im Jahr 2015 um 3 Mio. bpd (+5.2%), die umfangreichste Erhöhung seit 1993.
  • Die Handelsaktivitäten mit Rohöl erhöhten sich dank steigender Exporte aus dem Mittleren Osten (+550,000 bpd), dem gegenüber erzielten Europa (+770.000 bpd) und China +530.000 bpd) die größten Zuwächse bei den Importen.
  • Der Anstieg beim Export von Raffinerieprodukten wurde durch die USA (+470,000 bpd) angeführt; der Netto-Ölimport der USA fiel hingegen auf 4,8 Mio. bpd und damit auf den niedrigsten Wert seit 1985.

Erdgas

Verbrauch und Förderung

  • Der globale Verbrauch an Erdgas stieg 2015 um 1,7 Prozent und lag damit deutlich über dem sehr schwachen Wachstum im Jahr 2014 (+0,6%), blieb aber immer noch unter dem Zehnjahresmittelwert von 2,3 Prozent. Der Verbrauchsanstieg lag außerhalb der OECD-Staaten (+1,9%, mit einem Anteil von 53,5% am weltweiten Verbrauch) unter dem Durchschnittswert; in den OECD-Staaten lag er mit +1,5 Prozent über dem Durchschnitt.
  • Unter den Schwellenländern erzielten der Iran (+6,2%) und China (+4,7%) die größten Anstiege beim Verbrauch, wobei das Wachstum in China immer noch unter dem Zehnjahresmittelwert von 15,1 Prozent lag. Russland (-5%) verzeichnete den umfangreichsten (auf Zuwachs bezogenen) Rückgang, gefolgt von der Ukraine (-21,8%).
  • Unter den OECD Ländern erzielten die USA den größten Wachstumsanstieg (+3%), während sich der Verbrauch in der EU nach dem starken Rückgang im Jahr 2014 mit +4,6 Prozent gut erholt zeigte.
  • Erdgas besaß einen Anteil von 23,8 Prozent am weltweiten Primärenergieverbrauch.
  • Die globale Förderung von Erdgas erhöhte sich 2015 um 2,2 Prozent und damit schneller als der Verbrauch; dennoch lag der Anstieg unter dem Zehnjahresmittelwert von 2,4 Prozent. In Nord-Amerika, Afrika und der Region Asien-Pazifik war das Wachstum überdurchschnittlich. Die USA (+5,4%) erzielten den höchsten Anstieg; der Iran (+5,7%) und Norwegen (+7,7%) verzeichneten ebenfalls beträchtliche Steigerungen. Die Förderung in der EU sank mit -8 Prozent stark, dabei lag der Rückgang mit –22,8 Prozent in den Niederlanden weltweit am höchsten. In Russland (-1,5%) sowie im Jemen (-71,5%) kam es ebenso zu umfangreichen volumetrischen Rückgängen.

Handelsaktivitäten

  • Der weltweite Handel mit Erdgas erholte sich 2015 und stieg um 3,3 Prozent.
  • Der Transport von Erdgas über Pipelines stieg um 4 Prozent, hauptsächlich ausgelöst durch vermehrte Nettopipelineexporte aus Russland (+7,7 Prozent) und Norwegen (+7%). Die größten volumetrischen Anstiege bei den Nettopipelineimporten vermeldeten Mexiko (+44,9%) und Frankreich (+28,8%).
  • Die globalen Handelsaktivitäten mit LNG erhöhten sich um 1,8 Prozent. Beim Exportwachstum lagen Australien (+25,3%) und Papua-Neuguinea (+104,8%) vorne; diese Steigerungen konnten den Rückgang der Lieferungen aus dem Jemen (-77,2%) ausgleichen. Gestiegene LNG-Nettoimporte nach Europa (+15,9%) und in den Mittleren Osten (+93,8%) wurden zum Teil durch gesunkene Nettoimporte nach Südkorea (-10,4%) und Japan (-4%) aufgezehrt.
  • Der internationale Handel mit Erdgas machte einen Anteil in Höhe von 30,1 Prozent am weltweiten Gasverbrauch aus; die Handelsaktivitäten per Pipeline stiegen dabei auf 67,5 Prozent des weltweiten Handels. 

Weitere Energieträger

Kohle

  • Der globale Verbrauch an Kohle sank 2015 um 1,8 Prozent und lag damit deutlich unter dem durchschnittlichen Steigerungswert von 2,1 Prozent in den zurückliegenden zehn Jahren; dieser Wert stellt den größten prozentualen (und volumetrischen) Rückgang unserer Datensammlung dar. Der Anteil von Kohle am weltweiten Primärenergieverbrauch ist auf 29,2 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit 2005 gesunken.
  • Der Netto-Rückgang des Kohleverbrauchs entfiel dabei ausschließlich auf die USA (-12,7%, weltweit der größte volumetrische Rückgang) und China (-1,5%); Indien (+4,8%) und Indonesien (+15%) verzeichneten hingegen moderate Anstiege.
  • Die weltweite Kohleförderung ging um 4 Prozent zurück; die größten Rückgänge entfielen dabei auf die USA (-10,4%), Indonesien (-14,4%) und China (-2%).

Kernenergie und Energieerzeugung durch Wasserkraft

  • Die Energieerzeugung durch Kernkraft erhöhte sich 2015 weltweit um
    1,3 Prozent, wobei China ausschließlich für den Nettoanstieg verantwortlich zeigte. China hat damit Süd-Korea überholt und ist nun der viertgrößte Versorger von Nuklearenergie; Die Produktion fiel in Europa um 2,2 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit 1992.
  • Kernenergie verfügt über einen Anteil in Höhe von 4,4 Prozent am globalen Primärenergieverbrauch.
  • Die Energieerzeugung durch Wasserkraft erhöhte sich weltweit unterdurchschnittlich um 1,0 Prozent und besitzt nun einen Anteil von 6,8 Prozent am globalen Primärenergieverbrauch.
  • Der Anstieg der Energieerzeugung durch Wasserkraft in China (+ 5%) war der weltweit größte Wachstumswert; China bleibt der mit Abstand größte Energieerzeuger aus Wasserkraft.

Erneuerbare Energien (einschließlich Wind- und Solarenergie, Biokraftstoffe)

  • Der Einsatz erneuerbarer Energieträger in der Stromerzeugung stieg auch 2015 weiter an und erreichte einen Anteil von 2,8 Prozent des globalen Energieverbrauchs, eine Dekade zuvor waren es noch 0,8 Prozent.
  • Der Einsatz erneuerbarer Energieträger in der Stromerzeugung stieg um 15,2 Prozent bzw. 213 Terrawattstunden und verzeichnete damit einen Steigerungswert, der in etwa dem Gesamtanstieg der weltweiten Stromerzeugung entspricht. Erneuerbare Energieträger halten einen Anteil von 6,7 Prozent an der globalen Gewinnung von Strom; dieser Anteil lag vor zehn Jahren noch bei 2,0 Prozent.
  • Die größten Steigerungsraten beim Einsatz erneuerbarer Energieträger in der Stromerzeugung entfielen auf China (+20,9%) und Deutschland (+23,5%).
  • Weltweit bleibt die Windkraft (+17,4%) die größte Quelle in der regenerativen Stromerzeugung mit einem Anteil von 52,2 Prozent; mit +53,4 Prozent entfiel der größte Steigerungswert auf Deutschland.
  • Die Stromerzeugung durch Solarenergie wuchs um 32,6 Prozent; China hat mittlerweile sowohl Deutschland wie auch die USA überholt und ist nun der global wichtigste Erzeuger von Solarenergie.
  • Die Produktion von Biokraftstoffen erhöhte sich mit +0,9 Prozent und blieb damit deutlich unter dem Zehnjahresdurchschnitt von 14,3 Prozent.

CO2 Emissionen

  • Die Steigerungsrate bei CO2-Emissionen durch Energienutzung betrug 2015 weltweit lediglich 0,1 Prozent. Abgesehen von der Rezession im Jahr 2009 stellt dieser Wert die niedrigste Erhöhung seit 1992 dar. Der Rückgang ist zurückzuführen auf eine gesunkene Wachstumsrate beim Energieverbrauch und die Veränderungen in der Zusammensetzung des Energiemixes.
  • Unter regionalen Gesichtspunkten erhöhte sich der CO2-Ausstoß in allen Regionen außer Europa und Eurasien unterdurchschnittlich.
  • Die im diesjährigen Bericht veröffentlichten Schätzungen des CO2-Ausstoßes beruhen auf einer detaillierteren Betrachtungsweise des Verbrauches der unterschiedlichen Energieträger je nach Produkttyp und berücksichtigen darüber hinaus auch unverbrannte Kohlenwasserstoffe. Nähere Einzelheiten zu dieser überarbeiteten Methodik finden Sie unter: http://www.bp.com/statisticalreview.