BP Lingen spendet über 10.000 Euro an Königsberghilfe der Caritas

Datum: 24 Mai 2018
Lingen (Ems), im Mai 2018 – Bereits zum achten Mal überreichte die Raffinerie BP Lingen einen Spendenscheck an die Königsberghilfe des Caritasverbandes. Wie schon in den Jahren zuvor hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BP Lingen zu Weihnachten Geld für diesen Zweck gesammelt Mit Aufstockung durch BP beläuft sich die Spendensumme auf 10.870 Euro.

Die Geschäftsführung und der Betriebsrat der BP Lingen hatten sich aufgrund der positiven Resonanz der Weihnachtsaktionen in den vergangenen Jahren erneut darauf verständigt, das Projekt „Haus für Waisen und Kinder in Königsberg“ der Caritas zu unterstützen. In dem Kinderhaus im Elendsviertel Kosmodimjansk (Vorort von Kaliningrad) werden täglich rund 25 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren aus sozial schwachen Familien ganztätig pädagogisch betreut.

„In den letzten Monaten stand mit der Anschaffung eines neuen Autos für uns eine große Investition ins Haus“, erzählte Theodor Große-Starmann, Projektleiter der Königsberghilfe des Caritasverbands bei der Scheckübergabe. „Die Spende der Lingener Raffinerie hat diese Anschaffung erst möglich gemacht und somit unter anderem dafür gesorgt, dass wir einige der Vorschulkinder auch weiterhin abholen und zur Schule bringen können“, so Große-Starmann.

Für Raffinerieleiter Bernhard Niemeyer-Pilgrim hat die Arbeit der Königsberghilfe großen Vorbildcharakter. „Was die Königsberghilfe dort für die Kinder leistet, ist sehr wertvoll. Sie erhalten eine gute Erziehung und Bildung und damit auch für ihre Zukunft eine deutlich bessere Perspektive “, so Niemeyer-Pilgrim. Der Raffinerieleiter verwies in diesem Zusammenhang auf das langjährige Engagement des im April ausgeschiedenen stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Reinhold Diekamp: „Reinhold Diekamp hat sich in seiner Amtszeit stark gemacht für dieses Projekt und in unserer Belegschaft dafür Sorge getragen, dass diese Kinder nicht vergessen werden.“

Der Betriebsratsvorsitzende Stefan Möller konnte bestätigen, wie sehr das Haus für Waisen und Kinder der Belegschaft mittlerweile am Herzen liegt. „Seit acht Jahren spenden sie, damit die Kinder nicht auf der Straße leben müssen. Einige von ihnen hatten bereits die Möglichkeit, die Kinder in Königsberg zu besuchen und sich davon zu überzeugen, dass die Spenden sinnvoll und gut eingesetzt werden“.