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Was haben Ablagerungen in Pipelines und Speiseeis gemeinsam?

Datum der Veröffentlichung: 2. September 2016

Am BP Institut für Mehrphasenströmung an der Universität in Cambridge untersuchen Forscher das Schmelzverhalten von Eis. Sie tun dies, um die Technologie bei der Öl- und Gasförderung weiter zu verbessern.

Was haben Ablagerungen in Pipelines und Speiseeis gemeinsam?

Was zunächst aussieht wie zwei völlig unterschiedliche Forschungsgebiete, hat allerdings einen gemeinsamen Nenner, nämlich die Bildung von Kristallen. Wenn Eis gefriert, bilden sich Eiskristalle.

Eis, das gerade aus dem Gefrierfach kommt, schmeckt zunächst körnig. Lässt man das Eis im Mund etwas kreisen, taut es und es bildet sich am Gaumen der cremige Schmelz, den wir alle so gern mögen.

Ein ähnlicher Effekt lässt sich in den Rohrleitungen beobachten, durch die Öl oder Gas strömen. Dort entstehen sogenannte Hydrate. Das sind Kristalle, die im Öl und Gas eingeschlossen sind. Bei der Förderung können diese Hydrate für Ablagerungen sorgen und dadurch Leitungen verstopfen oder den Durchfluss verringern.

In diesem Zusammenhang untersuchen die Forscher nicht nur das Schmelzverhalten von Eis, sondern auch wie Farbe trocknet und welche Prozesse dabei ablaufen. Oder was eigentlich genau passiert, wenn Shampoo sich mit Wasser vermischt.