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Im Maschinenraum

Die beiden Castrol Marine-Mitarbeiter sind nun im Maschinenraum. Es ist stickig, heiß und riecht nach Öl.
Maschinenraum Schiff Jansum

Aus einer Ecke ertönen Geräusche eines Schleifgerätes. "Heute ist es hier verhältnismäßig ruhig", erklärt Klaus-Dieter Rontke. "Wenn der Motor läuft geht hier unten nichts ohne Gehörschutz." Dann imitiert er das Geräusch des laufenden Motors. Einfach nachsprechen, mit der Betonung auf der ersten Silbe: Kar-tof-fel – Kar-tof-fel – Kar-tof-fel.

 

Wir werfen zusammen mit dem Reederei-Direktor und den beiden Schiffsingenieuren einen kurzen Blick in den Kontrollraum. Hier befinden sich alle Kontrollinstrumente, die den Motor überwachen. Weil die vielen elektronischen Geräte zusätzliche Wärme abstrahlen, ist es hier noch ein paar Grad heißer. Tageslicht gibt es hier nicht. "In diesem Raum arbeitet üblicherweise eine Person, die alles im Blick hat. Natürlich ist es nicht schön, hier den ganzen Tag ohne natürliches Licht zu sitzen. Allerdings hat es im Winter auch seine Vorteile, wenn andere Crewmitglieder an Deck bei Schnee und Eis die Ladung löschen müssen", scherzt Johann Dirksen.

 

Die Seefahrt ist eben nicht nur die Postkartenidylle, die viele Menschen durch die TV-Serie 'Das Traumschiff' mit ihr verbinden. Jetzt kümmern sich Klaus-Dieter Rontke und Michael Nowak aber um den Motor. Dieser ist durch ein Crewmitglied bereits soweit vorbereitet worden, dass die beiden Schiffsingenieure direkt loslegen können.

 

Der Motor der Jansum ist etwa 8 Meter lang und besteht aus neun Zylindern, die ordentlich geschmiert werden müssen. Ob die Schmierung noch ausreichend ist, wollen Klaus-Dieter Rontke und Michael Nowak mittels verschiedener Tests überprüfen. Für die Größe des Motorblocks nutzen die beiden erstaunlich filigranes Werkzeug. "Um den Zustand des Schmieröls in den Zylindern überprüfen zu können, arbeiten wir mit einem Endoskop. Damit können wir mögliche Ablagerungen oder Verkokungen an den Innenwänden genau erkennen", sagt Klaus-Dieter Rontke.