Neubau Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum

Bis Ende 2019 wird bei BP in Lingen ein neuer Gebäudekomplex entstehen. Erfahren Sie hier, wie weit der Neubau des Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum voranschreitet.

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Highlights des Bauprojekts

Zusammenfassung der Meilensteine Januar - Juli 2018

Moderne Architektur, neueste Technologien und innovative Raumgestaltung

Das neue Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum an der Waldstraße wird künftig die Werkstätten, Werkfeuerwehr, das Labor, die Kantine sowie die Verwaltung der BP Lingen beherbergen. Das Gebäude wird in direkter Nähe zu den Produktionsanlagen gebaut.

Moderne Architektur, neueste Technologien und innovative Raumgestaltung vereinen sich in dem Bauvorhaben der BP Lingen. Derzeit sind die Büros und Hallen über das gesamte, ca. 200 Hektar große Werksgelände verteilt. „Diese dezentrale Lage ist heute nicht mehr zeitgemäß“, formuliert Bernhard Niemeyer-Pilgrim, Vorsitzender der Geschäftsführung BP Lingen. Zudem seien die Gebäude in die Jahre gekommen und entsprächen in vielerlei Hinsicht nicht mehr den Standards. 

Die Atmosphäre im neuen Gebäude wird offen und kommunikativ. Dank moderner Telekommunikationsmittel sind virtuelle Meetings mit Kollegen anderer Standorte möglich, sogenannte Open-Space-Lösungen bieten offene Strukturen statt abgeschotteter Einzelbüros. Hinzu kommen multifunktional nutzbare Räume, beispielsweise für konzentrierte Einzelarbeit oder spontane Meetings. Außerdem sind sogenannte Break-Out-Areas im Gebäude angeordnet, die für informelle Besprechungen und als offene Kommunikations- und Begegnungsflächen dienen. 

Ein Mitarbeiter-Restaurant mit breitem Angebot und einem großen Außenbereich sowie ein geräumiger Innenhof tragen zu einer zeitgemäßen Arbeitsumgebung bei. „Im Mittelpunkt steht eine optimale Arbeitsatmosphäre für alle Mitarbeiter“, erläutert Niemeyer-Pilgrim. „Es geht für uns auch darum, gute Mitarbeiter zu gewinnen und an unser Unternehmen zu binden“. 

Bei Abschluss aller Arbeiten des Projektes Ende 2019 werden in dem Gebäudekomplex etwa 360 BP Lingen Mitarbeiter unter einem Dach arbeiten.

Das neue Gelände ist infrastrukturell an die Raffinerie angebunden. Entsprechende Medientrassen mit MSR- und Elektrokabeln, Abwasser- und Fernwärmeleitungen wurden vom Raffineriegelände auf die Baustelle gelegt. Als Übergabestation der elektrischen Leitungen aus dem Werk dient ein neu errichtetes Schalthaus.

Das Gebäude ist barrierefrei geplant und wird zum Beispiel mit Aufzügen, automatischen Türen und behindertengerechten WCs ausgestattet sein.

Animation des neuen Verwaltungs- und Dienstleistungszentrums der BP Lingen

Das Baufeld im Dezember 2017

Symbolische Grundsteinlegung am 16. Januar 2018

Die Baustelle im März 2018

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil besucht die Baustelle im April 2018

Die Baustelle im Juni 2018

Die Baustelle im Juli.

Die Baustelle im August.

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ARGE, Planer und Architekten

Verantwortlich für den Bau sind die Bauunternehmungen Hofschröer (Lingen) und August Mainka (Lingen) als Arbeitsgemeinschaft, die eine bundesweite Ausschreibung für sich entscheiden konnten. „Nach dem Bau der Emsland Arena ist der neue Gebäudekomplex der BP Lingen für uns ein weiteres lokales Projekt mit sehr großem Umfang“, sagt der Geschäftsführer Dr. Andreas Mainka. Das Bauunternehmen Hofschröer hat bereits den Bau der Zentralen Messwarte bei BP Lingen realisiert: „Wir freuen uns, wieder ein großes Projekt der Raffinerie Lingen umsetzen zu dürfen“, so Geschäftsführer Mark Hofschröer.
Als Planer zeichnen sich die Unternehmen Lindschulte (Nordhorn) sowie Bolles und Wilson (Münster) verantwortlich.
Für die Ausführung im Bereich der technischen Gebäudeausstattung haben die Unternehmen Heilen GmbH und Heinrich Voss Gebäudetechnik den Zuschlag erhalten.

 

15 Meter hohe, leuchtende Pyramide

Der Gebäudekomplex ist für den Verwaltungstrakt dreigeschossig geplant. Markant sind die Glasfassade sowie eine pyramidenförmige Stahlkonstruktion über einem Atrium, die gut fünfzehn Meter vom Dach des Gebäudes in die Höhe ragt. „Dieser Leuchtturm lässt sich durch Lichtprojektionen farblich illuminieren. Er ist zugleich transparent, um einen Tageslichteinfall ins Gebäude zu gewährleisten“, erklärt BP Lingens Projektleiter Mark Driever. Im Juli 2018 konnte das neue "Wahrzeichen" aufgesetzt werden.